Rheinische Knöpfli ::: einfach lecker essen

rheinische Knöpfli - Spätzle mit Spätzlehobel

Ich koche ja mittags meistens was Schnelles und da stehen Nudeln natürlich immer ganz oben auf der Hitliste. Nudeln gehen einfach schnell.

Die Fräuleins lieben aber Spätzle und Gnocchi noch viel mehr und da es mich schon immer genervt hat fertig in Plastik verpackte zu kaufen, habe ich mich gefreut, als mir kürzlich zufällig eine Gnocchireibe bzw. ein Spätzlehobel begegnet ist. Spätzle selber machen – das wollte ich schon lange mal ausprobieren! Das Rheinland ist ja nicht gerade bekannt für seine Spätzletradition und meine Heimat Westfalen auch nicht gerade – Neuland also.  Bei mir sind es eher kleine Knöpfli geworden, aber ich kann euch sagen, es war einfach und lecker. Und man braucht keine besonderen Zutaten. Spätzlegnocchiknöpfli wird es bei uns jetzt bestimmt häufiger geben – sie haben nämlich der ganzen Familie geschmeckt.

rheinische Knöpfli - Spätzle mit Spätzlehobel

 

Rezept für Knöpfli (für 4 Personen):

  • 300 g Mehl
  • 3 Eier
  • 1 TL Salz
  • 150 ml Wasser
  • 1 EL Öl

Das Mehl mit dem Salz vermischen. Eier, Wasser und Öl verquirlen. Eine Kuhle in das Mehl machen und die Eiermischung hinein geben. Alles verrühren. Den Teig dann schlagen bis er Blasen wirft. Den fertigen Teig mit einem Tuch abdecken und mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Wasser kochen und salzen. Den Teig portionsweise in die Spätzlereibe geben, die Reibe auf den Topf aufsetzen und die Knöpfli in das Wasser reiben. Die Knöpfli ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche aufschwimmen und mit einer Schaumkelle herausschöpfen. Gut abtropfen lassen.

Für unser Essen habe ich noch ein paar Zwiebeln und geviertelte Tomaten kurz in reichlich heißem Olivenöl angedünstet. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Tomaten mit dem Öl und etwas Rucolasalat mit den fertigen Knöpfli mischen. FERTIG!

Etwas Parmesan hätte bestimmt auch noch dazu geschmeckt. Und eigentlich wollte ich noch ein paar Pinienkerne dazu anrösten – habe ich aber vergessen….waren doch etwas zu schnell meine Knöpfli.

Ach so: wie daraus jetzt keine kleinen Knöpfli sondern richtige Spätzle werden – darauf kann ich euch leider keine Antwort geben. Da müssen wir mal die Spätzleexperten fragen.

Auf jeden Fall hat es geschmeckt.

Und ganz ehrlich: abgesehen von den 30 Minuten Teig gehen lassen, sind die Spätzle fast genau so schnell fertig, als wenn man eine Packung aufreißt….probiert es mal aus.

Meinen ersten Versuch habe ich ohne die Fräuleins gemacht [ich wusste ja noch nicht, ob es auch klappt] das nächste mal kochen wir die Knöpfli zusammen. Da werden sie bestimmt Spaß haben!

Tipps zum Thema Spätzle, leckere Rezepte für Gnocchi [habe ich noch nicht ausprobiert – vorher noch Kartoffeln kochen dauert ja doch etwas länger und uns fehlt noch die passende Kartoffelpresse] und Expertenmeinungen nehme ich gerne entgegen.

Liebe Grüße und guten Appetit.

– Anja –

Kommentare (4) Schreibe einen Kommentar

  1. Das sieht total lecker aus und motiviert mich, morgen meine Spätzlereibe mal wieder aus der Schublade zu holen 🙂

    Und wenn ich mich als Spätzleexpertin dazu äußern darf: aus Knöpfle werden niemals Spätzle, denn die werden mit einer „Spätzle-Presse“ gemacht. Mir schmecken die Knöpfle aber besser…

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  2. Wenn die Knöpfle eh besser schmecken, habe ich ja alles richtig gemacht….

    Meine Fräuleins haben für heute Abend übrigens gleich wieder diese „kleinen Dinger“ bestellt. Da werden wir wohl heute zusammen Knöpfle kochen.

    Danke auch noch für den Expertentip!
    Liebe Grüße.
    – Anja –

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  3. Hallo,mit den Knöpfle ist das ganz einfach, Knöpfle macht man mit der Knöpflereibe und Spätzle mit der Spätzlepresse.
    Gruß Beatrix

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  4. Beachte meinen Kommentar nicht, das kommt davon wenn man die Antworten anderer nicht vollständig durch liest!
    Gruß Beatrix

    Antworten

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