Hallo November ::: ich freu mich auf dich

Herbstlaub, Blätter im Oktober

November! Kann man es glauben? Der Oktober ist schon wieder vorbei. Unser Oktober war herrlich und voller Farbe. Sooft es ging haben wir die Zeit genutzt und sind raus gegangen in die Sonne und in den Wald. Wir waren im Wildpark, am Rhein, an der Wupper, in der Elfringhauser Schweiz, im Phantasieland oder haben einfach eine kleine Runde durchs Viertel gedreht.

mein Oktober, knobz, hallo November

Hallo November!

Der November wird bei uns voll. Richtig voll. Und aufregend. Und neu. Gerade haben wir Terminplanung gemacht und der Monat ist wirklich voll. Und wie es sein muss, überschneiden sich die wichtigen Termine ganz wunderbar. Wir werden ziemlich jonglieren müssen.

Los geht es mit meinem ersten Workshop in einem Erstaufnahmelager für Flüchtlinge. Ich werde mit den Kindern heute dort weben, flechten und fingerstricken. Ich habe reichlich Webrahmen aus Pappe und Streichholzschachteln vorbereitet, Wollspenden sortiert und freue mich riesig darauf meine ersten #LOVTamtam Projekte mit den Flüchtlingskindern umzusetzen! Ich bin so gespannt, wie alles klappt und wir uns verständigen können. Wenn ihr auch in der Flüchtlingshilfe engagiert seid, schaut euch die einfachen Projekte einmal an. Vielleicht ist etwas für euch dabei. Oder habt ihr ein Projekt, das ihr zur  Sammlung zusteuern könnt?

Morgen folgt gleich etwas ganz besonderes: mein erster Arbeitstag bei Farrow & Ball! Ab sofort könnt ihr mich auf der Hohe Straße an zwei Tagen in der Woche besuchen kommen und wunderbare Farben und in der Manufaktur in England bedruckte Tapeten aussuchen. Hattet ihr schon mal Tapeten, bei denen das Muster nicht nur aufgedruckt ist, sondern durch die besonderen Druckmethoden wie eine Struktur hervortritt? Nein? Dann kommt im Showroom vorbei und ich zeige sie euch gern. Manchmal müssen einen die Wege erst nach München führen um anschliessend eine Arbeitsstelle gleich in der der Nähe in der Düsseldorfer Carlstadt zu bekommen. Das Leben geht lustige Wege. Ich freue mich jetzt sehr darauf nach vielen Jahren im Homeoffice wieder im direkten Austausch mit Kunden und Kollegen zu arbeiten!

Und danach? Gymnasien anschauen für das kleine und doch schon so große Töchterchen, Design-Gipfel in Münster, zwei Geburtstage in der Familie + Kindergeburtstage auswärts, Sankt Martin in der Schule, meine neue Handarbeits AG, Spiele und Trainingstermine bei meinem Liebsten. Der Monat wird verfliegen. Wundert euch nicht, wenn ihr nicht viel von mir hört. Die wunderbaren Fotos aus der Manufaktur in Nymphenburg, meine Shibori Experimente, meine neue Nähmaschine…. all das muss noch ein wenig warten.

Das Jahr hat mich mit einem besonderen Satz begrüßt „Erwarte das Allerbeste“. Schön, dass es nicht beim free printable geblieben ist, sondern sich dieser Wunsch und diese Hoffnung für uns bestätigt hat und sich so vieles gut gefügt hat. Der November bringt uns ein neues Stück vom Allerbesten.

Ich wünsche euch einen herrlichen November!
Liebe Grüße.

– Anja –

Liebster Award ::: viel Info über knobz

knobz #LOVTamtam Bastelideen

Voll erwischt.

Mit dem Liebster Award hatte ich gerade nicht gerechnet. Bis jetzt habe ich ihn immer erfolgreich umschifft, und in einer Zeit in denen mein Mann und ich an neuen Projekten arbeiten, meine Timeline mit Beiträgen der Flüchtlingshilfe geflutet wird und immer auch noch der ganz normale Alltag mit Kindern und den einzweidrei Kleinigkeiten ruft, hatte ich eigentlich anderes im Kopf. Weil ich aber so lieb von Petra gefragt wurde erzähle ich heute mal ein wenig von mir. Petra kenne ich nämlich gar nicht persönlich sondern habe sie nur online über die Aktion „Bloggerfuerfluechtlinge“ kennengelernt. Und für so ein wenig mehr kennenlernen sind so ein paar Fragen vielleicht gar nicht schlecht.

Also los.liebsteraward

1.) Wie kam es zu deinem Blognamen und deinem (eventuellem) Logo?

Mein Blogname „knobz“ wurde von meinen Kindern erfunden. Als ich mit meinem blog gestartet bin, habe ich viel mit Knöpfen gearbeitet und die Mädels konnten „Knopf“ einfach noch nicht aussprechen! Daraus ist „knobse“ und dann „knobz“ entstanden. Demnächst gibt es übrigens mal wieder ein paar Knopfgeschichten aus der Knopfkiste. Und ein Logo – das fehlt mir leider immer noch.

2.) Laptop oder PC, also Schreibtisch oder Café zum bloggen?

Unser Laptop hat den Geist aufgegeben. Darum: MAC.

3.) Welche Blogparade würdest du sofort ins Leben rufen, auch wenn sie überhaupt nicht zu dir passt?

Ich wäre bis vor kurzem nie auf die Idee gekommen eine Blogparade zu starten! Und jetzt habe ich es doch getan: LOVTamtam. Und das Flüchtlingsthema passt eigentlich auch nicht wirklich zu einem Kreativblog und mir… Über weitere Blogparaden mache ich mir dann aber keine Gedanken mehr!

4.) Gastblogger ja oder nein?

Noch nie gewesen. Noch nie gehabt.

5.) Wissen deine Freunde, dass du bloggst? Wenn ja, erkennen sie dich oder gar sich selbst wieder?

Klar wissen meine Freunde, dass ich blogge. Aber für viele sind diese „blogs“ doch immer noch eine fremde Welt! Meine Projekte erkennen sie aber auf jeden Fall wieder. Und weil in meinen Projekten immer ein ganzes Stück von mir steckt – mich wohl auch. Was mich aber am meisten überrascht hat: ICH wurde schon erkannt von Leuten die meinen blog gelesen hatten, mich aber persönlich gar nicht kannten. Sachen gibt’s…

6.) Buch oder E-Book?

Mein E-Book hat auch den Geist aufgegeben. Darum: Buch.

7.) Woher stammen deine Fotos – selbstgemacht oder Bild-Anbieter?

Immer von mir. Etwas mehr Bildbearbeitung würde ich dafür gerne noch lernen.

8.) Wie viele soziale Netzwerke bedienst du und warum?

Oh, da muss ich erst mal zählen: Facebook, Twitter und Instagram. Google+ nicht aktiv und Flickr habe ich mal ausprobiert. Facebook nutze ich jetzt schon lange, zu Twitter bin ich über die blogst Konferenz gekommen und Instagram ist mein neuer Liebling! Ich funktioniere einfach über Bilder. Bei Twitter und so viel Text fühle ich mich immer etwas überlastet. Um nach bestimmten Informationen zu Veranstaltungen oder Themen zu suchen nutze ich es aber gern. Aber Instagram finde ich einfach grossartig. Kurz gesagt: 3.

9.) Deine liebste Beschäftigung pro Jahreszeit (Frühling, Sommer, Herbst und Winter)?

In neuem/altem Material stöbern, Projekte entwickeln und ausprobieren durchs ganze Jahr. Im Frühling die frischen Blüten fotografieren, im Sommer am Rhein grillen oder picknicken, im Herbst durch die Blätterhaufen im Hofgarten laufen und im Winter mit den Kindern zum Schlitten fahren am Napoleonshügel gehen.

10.) Das Kinderbuch, welches dir früher am meisten Angst gemacht hat?

Den Struwwelpeter mit seinen komischen Haaren, dem furchtbaren Blick und der eigenartigen Körperhaltung fand ich immer total erschreckend.

11. Wie sehen deine Wände aus? 

Meist weiß mit vielen Bildern. Im Schlafzimmer haben wir eine anthrazitgraue Wand. Die mag ich sehr!

Das ging ja leichter als ich dachte. Ob das mit den neuen Fragen auch so klappt?

  1. Blogst du am Tag oder in der Nacht?
  2. Konzentrierst du dich auf dein Schwerpunktthema oder schweifst du auch mal ab?
  3. Hast du bestimmte Themen an festgesetzen Tagen?
  4. Wie oft blogst du eigentlich?
  5. Hast du andere Blogger auch mal in echt kennengelernt nachdem ihr euch schon länger übers Netz kanntet?
  6. Macht dein blog auch Ferien wenn du Ferien machst?
  7. Welchen blog-Beitrag wolltest du eigentlich längst schon fertig haben und immer ist etwas anderes dazwischen gekommen?
  8. WordPress oder Blogger oder gibts da sonst noch was?
  9. PC oder Mac – wo wir schon mal dabei sind.
  10. Lieben oder hassen? Wie ist es bei dir mit Instagram?
  11. Liest deine Familie eigentlich auch deine blog-Beiträge?

Na ja, das war nicht ganz so einfach. Ich hoffe, ihr habt ein wenig Spaß damit.

So. Und jetzt nominiere ich:

  • Frau Wimperklimper, bei der ich mich längst schon mal wieder gemeldet haben wollte.
  • Dolores von Zwischen.Pol – ich hoffe, dir geht’s gut?
  • Malmo Connection – die gerade an einem neuen Outfit für den blog arbeitet – ich bin gespannt.
  • Innenleben Design – wenn du magst?
  • und einen Platz lass ich frei für wer immer auch Platz nehmen mag

Die Regeln:

• Danke dem Blogger, der dich nominiert hat
• Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat
• Füge eines der liebster-blog-award Buttons in deinen Post ein
• beantworte die dir gestellten Fragen
• erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst
• nominiere 5-11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben
• informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast

Ich freue mich, wenn ihr mitmacht, verstehe aber auch wenn ihr gerade total in anderen Dingen aktiv seid. Vielleicht bereitet ihr auch gerade ein total schönes Projekt für meine Aktion #LOVTamtam vor? So ein ganz einfaches, kleines, kreatives Mitmachprojekt für die Flüchtlingskinder?
Das würde mich total freuen!

Und falls ihr gerade keine Idee für ein passendes Projekt habt, teilt einfach diese Seite über eure sozialen Netzwerke, damit wir viele Vorschläge sammeln können. #LOVTamtam – Kreative Projekte mit Flüchtlings – Kindern Teilt bei Facebook, bei Twitter, bei Google+ oder was euch so am besten gefällt. Wenn ihr wollt auch gerne bei allen.

Ich danke euch! 
Für’s Teilen und für’s Mitmachen.
Das war übrigens mein erster und letzter Liebster Award.
Ihr wisst ja jetzt alles Wichtige.

Liebe Grüße.

– Anja –

Helfen in Düsseldorf ::: #BloggerFuerFluechtlinge

bloggerfuerfluechtlinge Düsseldorf - Blogger engagieren sich für die Flüchtlinge - knobz

2 Welten existieren im Moment hier in Düsseldorf: diese ganz normale Welt, in der man arbeitet, zur Schule geht, sich um die Wäsche und den Einkauf kümmert, man zum Elternabend in die Schule geht und die Kinder zum Sport bringt.

Und dann diese andere Welt, die sich mitten in unserer alltäglichen Welt befindet und sich doch nur in kleinen Häppchen in unser Bewusstsein dringt. Flüchtlinge, die unfassbare Dinge erlebt haben, aus verschiedensten Ländern dieser Welt stammen und jetzt ihren Weg hier nach Düsseldorf gefunden haben. Die keinen Alltag mit Schule, Arbeit, Wohnung und Einkäufen haben. Die zunächst in Flüchtlingserstaufnahmelagern ankommen und einen Alltag zwischen Essensausgabe, Schlafen und Langeweile haben, die Kontakt zu ihrer „normalen“ Welt nur über ihr Smartphone halten können.

Immer mehr dringt diese Welt der Flüchtlinge in unseren Alltag. Die Nachrichten von in LKW erstickten Menschen und ins Meer geworfenen Kindern kann uns einfach nicht kalt lassen. Ich habe den Beitrag von Lucy Marshall gelesen, vor meinem Handy gesessen und geweint. Unerträglich einfach. Wenn ich mit den Kindern im Auto unterwegs bin und im Radio die Nachrichten laufen, bin ich im Moment versucht den Ton auszudrehen. Wie viel kann man den Kindern zumuten? Wie sollen die Kinder mit diesen furchtbaren Nachrichten umgehen? Unfassbare Nachrichten von in LKW erstickten Kindern! Von brennenden Flüchtlingsheimen! Jedes mal, wenn ich jetzt die Kinder vor der Flüchtlingsunterkunft in der unserer Nähe spielen sehe, frage ich mich, auf welchem Weg sie nach Deutschland gekommen sind. Saßen sie in überfüllten Schiffen? In Kühltransportern? Haben sie selbst diese unfassbaren Dinge erlebt, die wir mittlerweile täglich in den Nachrichten sehen? Ich bekomme diese Welten einfach nicht richtig zusammen.

Darüber reden ist sicher wichtig. Den Kindern klar machen versuchen zu erklären, dass die Flüchtlingskinder mit fast nichts in ein Land kommen, das sie nicht kennen, in dem sie die Sprache nicht verstehen, in dem sie keine Freunde haben, in dem Alles anders funktioniert – und ihnen klar machen, dass die Flüchtlinge nicht aus einer „unterentwickelten“ Welt kommen ohne Autos und feste Häuser, sondern aus Ländern in denen sie selbst oft Haus, Garten, Auto, Freunde, Spielzeug……. hatten. Und jetzt haben sie nichts ausser der Hoffnung hier in Sicherheit zu sein.

Helfen muss man einfach in dieser Situation! Sie sind hier in unserer Welt. Sie haben es hierher geschafft und brauchen jetzt Hilfe. Wir können die Kriege nicht einfach abstellen, die Übergriffe nicht beenden, die Verrücktheiten dieser Welt nicht begreifen und nicht verhindern. Das macht mich wütend und auch irgendwie hilflos, aber es darf uns nicht in Lethargie zurück lassen. Denn wir können hier vor Ort helfen, dass die Betroffenen neue Hoffnung schöpfen können.

Spenden gehört dazu.

Sachspenden sind erst mal das Einfachste. (Selbstverständlich, dass die Dinge gut erhalten und sauber sein müssen. Unmöglich kann alles gewaschen werden und in manchen Unterkünften gab es zunächst nicht einmal Waschmaschinen. Weitere Hinweise gibt es auf der #bloggerfuerfluechtlinge Seite) Nur sind Sachspenden leider nicht ausreichend. Die Sachen müssen nämlich auch sortiert, verwahrt, verwaltet und verteilt werden und das überfordert die Hilfsorganisationen im Moment. Letzte Woche habe ich nach einem Aufruf für eine Babyerstausstattung unseren Kinderwagen wieder flott gemacht, alle Bezüge gewaschen, und Fräulein M. (Der es gar nicht so leicht viel sich von ihrem Kinderwagen zu trennen – wobei wir wieder beim Thema „Reden“ wären. Mir war vorher gar nicht klar, dass ich auch über solche Spenden mit ihr reden müsste.) hat die Wickeltasche mit allen notwendigen Utensilien gefüllt und mit mir zur Spendenannahme von Flingern mobil gebracht. Und zur Spendenannahme wurden den Tag VIELE Sachen gebracht. Am nächsten Tag habe ich gelesen, dass zunächst keine weiteren Spenden angenommen werden, weil die Räumlichkeiten überfüllt sind. Wer also ganz konkret helfen will:

Zeitspenden werden wohl überall gebraucht: zum Spenden annehmen, sortieren, ausgeben. Für Behördengänge, um die Stadt zu zeigen, Wege zu begleiten, Sprache zu lehren, Kinder zu betreuen, zu übersetzen….. Die Liste könnte vermutlich ewig fortgeführt werden. Also kümmert euch! Aber stimmt euch vorher mit den Institutionen ab. In Düsseldorf könnt ihr eure Hilfe über dieses Formular anbieten: Flüchtlingsbetreuung Düsseldorf.

Geldspenden sind natürlich immer willkommen. Die Gruppe #BloggerFuerFluechtlinge sammelt Spenden über betterplace.org. Gerne beteilige ich mich mit meinem blog daran! Zunächst waren diese Gelder für „Moabit hilft“ bestimmt. Da der Spendenaufruf mittlerweile über Blogger in ganz Deutschland geteilt wird und einiges an Spenden zusammen gekommen ist, werden die Gelder auch deutschlandweit verteilt werden.

Und wie engagiere ich mich ganz persönlich?

Darüber berichten ist natürlich eine Sache und hilft möglichst viele Menschen, Gelder, Helfer zu aktivieren. Ausserdem bin ich überzeugt davon, dass es wichtig ist darüber zu reden, sich mit anderen zusammen zu tun und damit eine positive Stimmung zu erzeugen in UNSEREM DEUTSCHLAND. Ich will nicht zulassen, dass das Thema Flüchtlinge in einem Atemzug genannt wird mit brennenden Unterkünften und Hassparolen. Lasst uns gemeinsam für positive Nachrichten sorgen!
Ganz konkret und vor Ort ist den Flüchtlingen natürlich noch nicht geholfen mit Worten und Berichten.  Werden wir also aktiv. Ich bereite gerade eine Kreativ-AG für die Schule vor und werde ein ähnliches, kreatives Angebot demnächst für die Kinder in der Flüchtlingsunterkunft anbieten. Ich hoffe, ich kann in den nächsten Tagen noch ein paar Sachspenden in Form von Wolle generieren und werde dann einfach starten. Mit den Kindern weben und häkeln, flechten und basteln. Vielleicht kann ich später auch noch eine Nähmaschine auftreiben und ein paar Stoffe um mit den Kindern eigene Kuscheltiere zu nähen. Wie schön wäre es, mit den Flüchtlingskindern Kuscheltiere zu nähen auch für ANDERE FLÜCHTLINGSKINDER! Sich gegenseitig helfen. Kinder für Kinder. Ideen habe ich genug, aber bevor ich mich verzettel und alles zu lange dauert bis ich starten kann, werde ich es zunächst mal einfach halten und mit der Wolle starten. Mein Mann ist in Vorbereitung für ein Sportangebot. Wer uns kennt, weiß, dass unsere Stärken doch sehr unterschiedlich sind. Ich denke, jeder sollte einfach das anbieten, was er am Besten kann und ihm Spaß macht.

Meine Sachspende in Form des Kinderwagens habe ich mit einem kleinen Wölkchen, einem „welcome Baby“ und ein paar selbst gemachten Babysachen ausgestattet. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich eines dieser Dinge demnächst irgendwo in der Stadt bei einem Baby wiedersehen würde. Ich würde mich leise vor mich hin freuen, dass ich helfen konnte und hoffen, dass dieses Kind am Anfang eines schönen Lebens steht.

#bloggerfuerfluechtlinge - Sachspenden

Hier noch einmal die Anlaufstellen für Spenden und Helfer in Düsseldorf:

Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf
Willkommen in Düsseldorf – Facebookseite
Spenden für Flüchtlinge – Facebookseite
Seite der Stadt Düsseldorf zum Thema Flüchtlinge

Weitere regionale und überregionale Anlaufstellen findet ihr auf der Seite von bloggerfuerfluechtlinge.

Auf geht’s!
Einfach helfen.
Es soll nur eine Welt geben. Eine Gute.

Liebe Grüße.

– Anja –

PS: Die erste Spende wurde mir soeben von Hoooked zugesagt! Für die Arbeit mit den Flüchtlingen bekommen wir 7 Knäuel Textilgarn kostenlos zur Verfügung gestellt.
Danke schön!

3 Tipps bei Dauerregen im Sommer ::: gegen das Grau

Möwe vor glitzerndem Wasser

Der dritte Tag mit Dauerregen mitten im Sommer.

Es ist kalt. Es ist dunkel. Ich habe alle Fenster in der Wohnung zu gemacht und das mitten im Sommer. Das gibt es bei uns sonst NIE.
Was macht man da, damit man nicht in Depression und Müdigkeit versinkt?

Hier kommen meine 3 Tipps bei Dauerregen im Sommer.

Wahlweise 1, 2 oder 3 ausprobieren und mir dann berichten, wie es euch anschliessend geht. Ihr dürft natürlich auch alle 3 ausprobieren.

Tipp 1: Die Fotos vom letzten Sommerurlaub sortieren

Ein bisschen in schönen Erinnerungen schwelgen, strahlende Gesichter, blauer Himmel, Meer und Sonnenschein. Da geht es einem doch gleich wieder besser, ein Lächeln huscht über die Lippen und die Wohnung scheint ein klein wenig heller.

Dauerregen ist egal, wir erinnern uns an Himmel, Meer, Hamburg und Urlaub

Tipp 2: Den Friesennerz aktivieren und raus gehen in den Regen

Hilft. Wirklich. Zieht was Wetterfestes an, wenn es sein muss Regenmantel, Gummistiefel und Regenschirm. Einfach etwas an die frische Luft und etwas Bewegung. Tut gut, pustet das Hirn frei und die schlechte Laune einfach weg.

Wir haben uns am Sonntag trotz Dauerregens auf den Weg gemacht zum Mittelalterfest in Grafenberg.

Mittelalterfest Düsseldorf, Hufeisen selber schmieden, Kettenhemd, Ritter

Ein Hufeisen selbst zu schmieden ist schon ein tolles Erlebnis für ein Kind! Ich bin ja eigentlich kein wahrer Mittelalterfan, aber das Fest war wirklich toll gestaltet. Kein Plastik oder moderne Zelte // alles sehr überzeugend wie aus einer anderen Zeit. Die Ritter haben sogar in Zelten gelagert am Grafenberg. Leider haben wir es dann nicht mehr geschafft das (wegen des Wetters ohne Pferde stattfindende) Ritterturnier zu sehen, weil wir irgendwann trotz Regensachen nass und kalt waren. Die armen Ritter, die anschliessend die ganzen patschnassen Sachen zusammen räumen mussten… War auch nicht immer ein Spaß in dieser Zeit.

Ritterfest auf der Rennbahn

So grau sah es da wirklich aus. Trotzdem war es wirklich interessant! Also, wenn ihr mal so ein Mittelalterfest in der Nähe habt: hingehen!

Tipp 3: sich für die Flüchtlinge engagieren

Der dritte Tipp geht thematisch und auch gefühlt schwer zusammen mit den beiden vorherigen. Aber so ist das nun mal im Moment. Unser „normales“ Leben trifft auf das „normale“ Leben der Flüchtlinge. Und das geht eben nicht wirklich zusammen. Wir haben das Problem, dass Regen schon ein Problem für uns ist und die Flüchtlinge kommen natürlich mit ganz anderen Problemen. Ausserdem stehen sie hier möglicherweise nur mit Flipflops bekleidet im Regen…

Darum mein Tipp: öffnet euch für die Probleme von andern, da ist der Dauerregen dann nämlich kein wirkliches Problem mehr.

Wir waren gestern in der Flüchtlingsunterkunft in der Roßstrasse um mögliche Hilfen zu besprechen und da gibt es einen großen Bedarf. Dabei geht es weniger um Hilfe in Form von Sachspenden, als viel mehr um den Bedarf an praktischer Hilfe in Form von kreativen oder sportlichen Angeboten oder Hilfe in Form von Zeit in den Unterkünften. Die Kleiderkammer ist gut gefüllt, Essen und Versorgung gibt es von der Stadt, darüber hinaus gibt es aber kein Angebot. Das heisst, die Menschen, die Schlimmes durchgemacht haben sitzen einfach den ganzen Tag und warten. Ohne zu wissen, wie es für sie weitergeht….

Wenn ihr Ideen habt: sprecht die Leiter der Unterkünfte direkt an und stimmt mögliche Angebote mit ihnen ab. Das geht auch wunderbar bei Regen.

Wenn ihr euch zum Thema Flüchtlinge in Düsseldorf weitergehend über notwendige Hilfen und Spendenbedarf informieren wollte // hier einige Informationsquellen:

Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf
Willkommen in Düsseldorf – Facebookseite
Spenden für Flüchtlinge – Facebookseite
Seite der Stadt Düsseldorf zum Thema Flüchtlinge

Nachtrag:  Seite der Stadt Düsseldorf für alle, die sich als Ehrenamtler engagieren wollen.

Mir müssen uns wohl alle engagieren um mit dieser besonderen Situation umgehen zu können. Integration kann nur funktionieren, wenn es auch Kontakt zwischen uns und den Flüchtlingen gibt.
Den Dauerregen können wir nicht ändern. Andere Dinge eben schon. Helfen wir mit, dass die Flüchtlinge nicht nur Grau sehen in unserem Land.

Liebe Grüße.

– Anja

Spiegelungen als Thema ::: inszeniert und natürlich

Wasserpfütze

Manche Themen ergeben sich zufällig // Spiegelungen.

Freitag Abend waren wir zur Vernissage der Kunstpunkte im Reisholzer Hafen eingeladen. Anders als heute hatten wir herrlichstes Wetter und blauen Himmel. Da es aber in der Nacht zuvor heftig geregnet hatte, gab es grosse Pfützen auf dem Gelände. Schon auf dem Weg zur Ausstellung habe ich meine erste Spiegelung fotografiert: Ein  Güterwaggon, der über einer grossen Wasserpfütze stand. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch gar nicht, dass Spiegelungen Teil der Ausstellung sein sollten zu der wir gerade unterwegs waren. Und wie von Zauberhand zog sich dieses Thema durch unseren gesamten weiteren Abend.

Kunstpunkte Spiegelung einer Bahn in einer grossen Wasserpfütze

Das Gelände ist ein besonderer Ort, der uns direkt gefangen hat. Ein ehemals industriell genutzter Hafen, der langsam von der Natur und den Künstlern zurück erobert wird. Direkt am Rhein gelegen herrscht hier eine ganz spezielle Stimmung und Kraft.

Die nächsten Spiegelungen erwarteten uns dann innerhalb der Ausstellung. Gabi Luigs hatte Spiegelflächen im Erdboden versenkt, die je nach Blickwinkel und Tageszeit verschiedene Objekte zeigten.
Das hat natürlich die Experimentierfreude in uns und den Kindern geweckt und wir haben versucht die verschiedensten Elemente in den Spiegeln einzufangen.

Spiegelung Himmel und Bäume

Spiegelung Anja

Spiegelung IPhone

Spiegelung Mädchen

Die nächste Spiegelung begegnete uns dann wieder durch Zufall: ein am Boden stehender Spiegel im Nebenraum ergab ganz besondere Blickwinkel und hat besonders die Kinder zu immer neuen Experimenten inspiriert.

Foto im Spiegel

Fotografieren mit dem Spiegel

Selfie mit Spiegelung

Spiegel

Mit einer letzten, natürlichen Spiegelung möchte ich mich für heute in den Montag verabschieden: eine Wasserpfütze auf einem Güterwagen.

spiegelndes Wasser

Wasser und Himmel

Am 22. und 23.08.15 finden die Kunstpunkte in den nördlichen Stadtteilen von Düsseldorf statt. Geht hin! Es gibt immer tolle Sachen zu entdecken. Bei den Künstlern und // wenn man die Augen auf macht // auch auf dem Weg dorthin.

Liebe Grüße und einen guten Wochenstart.

– Anja –

Ende der Sommerpause ::: Kunstpunkte 2015

Kunstpunkte - Gabi Luigs

Die Kunstpunkte 2015 möchte ich nutzen, um die Sommerpause in meinem blog zu beenden. Bei uns sind die Sommerferien schon zu Ende, die Mädels haben wieder Schule und alles geht so langsam wieder seinen normalen Gang. So komme ich auch endlich wieder zum Schreiben!

Gestern Abend waren wir eingeladen von Markus Luigs zur Vernissage der Kunstpunkte im Reisholzer Hafen. Das Atelierhaus  „Kunst im Hafen“ kannte ich noch gar nicht und so war ich überrascht und begeistert von diesem alten Industriegelände direkt am Rhein.

Reisholzer Hafen Kunstpunkte

Reisholzer Hafen - Kunstpunkte direkt am Rhein

Ein herrlicher Sommerabend in einem verwünschen verwilderten Garten mit Kunst und Musik, zufriedenen Kindern und netten Leuten in einem alten Industriehafen direkt  am Rhein. Perfekt.

Kunstpunkte 2015

Kunstpunkte 2015 - Markus Luigs

Fotowand: Markus Luigs

Kunstpunkte Düsseldorf - Gabi Luigs

Installation: Gabi Luigs

Kunstpunkte 2015 - Gabi Luigs

Bild: Gabi Luigs

Kunstpunkte Düsseldorf - Gabi Luigs

Installation: Gabi Luigs

Kunstpunkte Düsseldorf

Kunstpunkte Düsseldorf

Kunstpunkte 2015

Installation: Tim Eiag

Kunstpunkte 2015

Kunstpunkte 2015 - Petra Kanke

Installation: Petra Kanke

Leider habe ich von den grossartigen Werken von Gisela Machalz überhaupt keine Fotos mitgebracht. Sie fertigt ganz besondere Skulpturen aus Ton – mit wunderbar ungewöhnlichen Oberflächen. Unbedingt ansehen!

Mit diesen herrlichen Spiegelungen war es dann endgültig um mich geschehen. Die spiegelnden Wasserflächen auf einem alten Güterwaggon haben die „künstlichen“ Reflektionen von Gabi Luigs ganz natürlich ergänzt.

Kunstpunkte 2015 - Spiegelungen

Installation: die wunderbare Natur

Die Mädels sind losgezogen und haben Brombeeren gesammelt und „Material“ aus Drahtresten um eigene Kunstwerke zu biegen. Schön, wenn schon Kinder mit Kunst in Kontakt kommen und die Anregungen wie selbstverständlich in ihr Leben einbauen.

Kinderkunst - entstanden bei den Kunstpunkten im Reisholzer Hafen

Installation: Fräulein M.

Heute haben die Ateliers der Kunstpunkte von 14 bis 20 Uhr geöffnet, morgen von 12 bis 18 Uhr. Und auch wenn es ein wenig weiter ist: macht euch auf zum Reisholzer Hafen. Es lohnt sich!

ausstellende Künstler: Gisela Machalz, Tim Eiag, Gabi Luigs, Markus Luigs, Astrid Charlotte Wintgens, Petra Kanke

Viel Spaß!

– Anja –

Sommerfrische ::: infused ice not water

infused water_ geeiste Zitronen, Erfrischung

Heiss, heißer, am heißesten. So war der Freitag. Ich habe ja eigentlich mit einem dicken Gewitter gerechnet, aber hier ist nichts passiert. Wie war es bei euch? An solchen Tagen braucht man was Erfrischendes. Das kann ein leckeres Eis beim Eismann an der Ecke sein. Aber das gibt es bei uns nur einmal am Tag. Und wie erfrischt man sich die restlichen Stunden? Erfrischende Getränke sind immer gut. Ich bin ja ein Vieltrinker // schon an normalen Tagen // und wenn es richtig heiß ist? Erst recht. Aber immer Wasser mag ich dann auch nicht trinken. Ein Schuss Saft darf es dann schon mal im Wasser sein.

Im letzten Sommer entdeckt und in verschiedensten Varianten getestet ist infused water. Wie einfach es doch ist, dem Wasser einfach einen Hauch von Geschmack zu verleihen! Und gestern war es dann so heiß, dass ich dachte, es muss noch eine Stufe danach geben, und habe einfach mal ein wenig infused ice für mein Wasser gemacht.

infused ice _ Eis mit Geschmack

Infused Ice? Wie das geht? Einfach ein ein paar passende Aromen und ein einfriergeeignetes Behältnis suchen. Das können einfache Eiswürfelformen sein oder, wie in meinem, Fall eine kleine Plastikdose. Seit einiger Zeit haben wir eine große Glasflasche mit einer großen Öffnung, in die auch größere Eiswürfel und Obststücke reinpassen. Das ist toll, denn so kriegt man die übrig gebliebenen Zitronen und Pfefferminzzweige auch leicht wieder AUS der Flasche und kann sie vernünftig reinigen. Aber zurück zum Eis: du nimmst dir einfach ein passendes Aroma wie z.b. Ein Stück Apfel, eine Scheibe Zitrone, ein Stück Gurke, Kräuter.… und gibst es mit Wasser in eine Form und anschließend zum Einfrieren ins Eisfach. Wenn du ganz viel Zeit hast, füllst du nach dem ersten Einfrieren noch einmal Wasser auf, so ist dein Aroma hübsch im Eis eingeschlossen. Wenn es schnell gehen soll, wie bei mir heute, holst du dein infused ice einfach nach ein paar Stunden aus dem Eisfach und gibst es in dein Wasser // am besten mit ein paar nicht eingefrorenen Aromen. Bei mir waren es heute einfach ein paar Zitronenscheiben. Das ist lecker und sieht dazu noch hübsch aus. Und hatte ich schon erwähnt, dass das auch noch quasi kalorienfrei ist?

infused water_geeiste Zitronen

infused ice gesunde Getränke für Kinderinfused ice _ kalte Getränkeinfused ice _ gefrorene Zitroneinfused ice _ erfrischende Sommergetränke Rezept

Das kann man vom Eis beim Eismann an der Ecke ja leider nicht sagen… Und trotzdem gilt bei uns im Sommer das ungeschriebene Gesetz: an ice-cream a day…. Alternative für den Winter: Eis geht immer.

Und womit kühlt ihr euch ab?

Erfrischte Grüße.

– Anja –

 

Kids-Cup Düsseldorf ::: Metro Group Marathon

Kids-Cup Düsseldorf Marathon Kinderlauf (3)

Meine Güte bin ich stolz. Da ist das Fräulein M doch gestern einfach mal aus dem Stehgreif den Kids-Cup beim Metro Group Marathon in Düsseldorf mitgelaufen. Das ist echt ein tolles Erlebnis // für die Kinder und für die Eltern!

Kids-Cup Düsseldorf - Metro Group Marathon Kinder Medaille

Das Wichtigste zuerst: die Medaille der Finisher!

Sportlich war Fräulein M schon immer // seit einiger Zeit ist sie beim Leichtathletik und beim Athletica. Dass ihr das Laufen Spaß macht, haben wir dabei schon lange beobachtet. Nur so einen richtigen, offiziellen Lauf hatte sie eben noch nie mitgemacht. So ein bisschen scheuen wir [Eltern] auch die Anmeldung für diese Wochenendwettbewerbe // schliesslich hat man so schon immer genug Programm am Wochenende. Aber dieses mal passte es vom Termin und nachdem wir sie gefragt hatten, ob sie Lust hat, sind wir kurzentschlossen am Samstag zur Stadtsparkasse gefahren und haben sie nachgemeldet. Die Nachmeldung kostet für Kinder 5 €, wenn man frühzeitig anmeldet, ist der Kids-Cup sogar kostenlos.

Die Anmeldung war wohl schon das erste kleine Erlebnis. Schliesslich sind in der Stadtsparkasse reichlich Stände aufgebaut, die für Marathonläufe in anderen Städten, Iso-Getränke, Sportkleidung usw. werben. Die gemeldeten Läufer holen ihre Startnummern ab und es herrscht eine positiv aufgeregte Stimmung.

Natürlich musste auch Fräulein M erst mal ihren erhaltenen Beutel inspizieren, in dem ausser der Startnummer noch ein Halstuch, eine Kappe, der Streckenverlauf und ein paar Kleinigkeiten waren.

Na ja, und wie das dann oft so ist, passte der Termin dann doch nicht so perfekt. Der Kindergeburtstag am Samstag dehnte sich viel länger aus als geplant, die kleine vorgesehene Laufrunde viel aus und die Laufstrecke sind wir erst am Abend noch einmal mit dem Auto abgefahren als es schon dunkel wurde. Das ist sicher keine perfekte Vorbereitung auf so einen Lauf, aber schliesslich sollte kein Treppchenplatz erreicht werden sondern der Spaß im Vordergrund stehen.

Sonntag Morgen // Kids-Cup Düsseldorf

Am Sonntag Morgen hieß es dann seeeehr früh aufstehen. Treffpunkt für uns war schon um 8 Uhr am Rheinufer. Uff. Glücklicherweise kann man von uns aus schnell mit dem Fahrrad zum Start am Rhein fahren // öffenltiche Verkehrsmittel und Auto sind am Tag des Marathons immer ein Problem. Mit dem Fahrrad kommt man immer irgendwie durch.

Und dann ging es auch schon fix los. Ein wenig aufwärmen mit dem ASC, das DIXI Klo ausprobieren, wärmende Klamotten ausziehen und auf zum Start. Schön, dass das Wetter freundlich zu uns war und nicht wie bei der Fahrt zur Anmeldung am Vortag Wolkenbrüche vom Himmel kamen.

Um 8.45 Uhr war die Startzeit für die Kinder und der erste offizielle Lauf unserer „Kleinen“ [HÜSTEL] konnte beginnen.

Beim Abfahren der Strecke hatten wir 2 Punkte ausgemacht, an der wir Fräulein M anfeuern wollten // so hat der Rest der Familie sich dann wieder mit den Fahrrädern aufgemacht um pünktlich da zu sein. Schön, dass sie ein leuchtend neon-farbenes Shirt anhatte  und wir sie am Hofgarten schon aus weiter Entfernung entdecken konnten. Die halbe Strecke hatte sie an dieser Stelle schon geschafft.

Kids-Cup Düsseldorf - Metro Group Marathon Kinder (2)

Unser 2. Treffpunkt lag am Ende der Kö // auch da hat alles super geklappt und sie sah fast fitter aus als am 1. Treffpunkt. Das war leider nicht bei allen Kindern so. Einige waren völlig fertig und wenige kamen auch schon weinend an uns vorbei. Da konnten wir leider nur anfeuern und Mut zusprechen. Sich so einen Lauf einzuteilen ist sicher schwierig für Kinder.

Fräulein M hatten wir eingetrichtert möglichst nicht zu schnell anzufangen und gemütlich zu laufen, weil uns wichtig war, dass sie gut durch kommt und den Lauf in guter Erinnerung behält. Zeit richtig zu trainieren und das passende Tempo für so einen Lauf zu finden gab es vorher leider nicht.

Kids-Cup Düsseldorf - Metro Group Marathon Kinder (1)

So kam sie dann auch recht entspannt am Zieleinlauf am Rheinufer an. Die stolze Mama und Schwester standen natürlich schon bereit um sie noch einmal auf den letzten Metern anzufeuern. Der stolze Papa musste leider zeitgleich selber ein Training geben und wurde per Handy informiert.

Richtig kaputt sah sie dann nicht aus nach ihrem Lauf. Es gab noch genug Kraft um sich im Anschluss den Zieleinlauf des eigentlichens Marathons anzusehen und die Angebote des Sportactionbusses auf dem Rathausplatz auszuprobieren.

Kids-Cup Düsseldorf  Marathon Zielbereich

Kids-Cup Düsseldorf - Metro Group Marathon Kinder Zieleinlauf

Gewinner des Metro Group Marathon 2015 in Düsseldorf

Kids-Cup Düsseldorf - Metro Group Marathon Kinder (4)

Kids-Cup Düsseldorf - Metro Group Marathon Rahmenprogramm

Kids-Cup Düsseldorf - Sportactionbus

Mein Fazit zum Marathonlauf:

Persönlich: Es hat Spaß gemacht. Das ist das Wichtigste. Fräulein M hat eine Medaille bekommen, auf die sie mächtig stolz ist. Die positive Stimmung des Marathonlaufes hat sich auch auf den Kinderlauf übertragen. Die Platzierung war für sie und uns nicht entscheidend. Der Lauf sollte Spaß machen und vielleicht Lust auf mehr. Das hat geklappt. Sie will im nächsten Jahr wieder laufen und ihre große Schwester will beim Marathon 2016 in Düsseldorf auch am Start sein. Wirklich geschafft war sie nach dem Lauf nicht. Kein Riesendurst, kein Riesenhunger, keine rote Rübe. Den nächsten Lauf könnte sie sicher schneller angehen.

Für andere Eltern: Das Abfahren der Strecke war wichtig. So konnte sie schon einmal die Strecke „erleben“ und sich beim Lauf besser orientieren. Die verabredeten Treffpunkte waren auch wichtig. So wusste sie, dass sie an ein paar Stellen angefeuert wird und wir Wasser dabei haben [aus Erfahrung weiß ich, dass sie viel Wasser braucht]. Ausserdem war die Strecke dadurch für sie in einzelne Abschnitte eingeteilt. Der erste Treffpunkt lag etwa auf halber Strecke, beim zweiten Treffpunkt wusste sie, dass es fast geschafft ist.
Wenn die Planung längerfristig ist: die Strecke im Vorfeld ein paar mal üben, so dass die Kinder ein Gefühl für die Entfernung bekommen und sich ihre Kraft einteilen lernen.

Für den Veranstalter: Wenn Fotos vom Oberbürgermeister gemacht werden sollen, wäre es toll wenn der Zeitpunkt besser gewählt wird. Herr Geisel muss nicht gerade zu der Zeit auf der Strecke interviewt und fotografiert werden, wenn eigentlich der Kinderlauf gestartet werden soll. Die Kinder sind aufgeregt und wollen püntlich starten. Ein paar mehr Informationen zum Kids-Cup im Vorfeld wären toll: bekommen die Kinder auf der Strecke Wasser? Was sollen die Kinder machen, wenn sie wirklich „nicht mehr können“ oder sich auf der Strecke verletzen? Wie erkennen sie die offziellen Helfer? Wo nimmt man die Kinder eigentlich nach dem Lauf wieder in Empfang? [Sie kamen an irgendeiner nicht markierten Stelle einfach durch den Zaun – das ist wirklich nicht optimal.] Wann und wo genau ist die Siegerehrung? [Wir wollten eigentlich zuschauen, haben sie aber leider nicht entdeckt.]
Eltern und Kinder können besser in so einen Lauf gehen, wenn die Eckdaten klar sind und man einen konkreten Treffpunkt im Ziel hat.

Wenn eure Kinder sportbegeistert sind // meldet sie an! Sie gehen superstolz aus so einem Tag. Es ist toll die eigenen Stadt mal ganz anders zu erleben.
Wenn eure Kinder sportbegeistert sind, aber sich noch nicht trauen // geht hin und schaut den Lauf einfach mal an. So bekommen sie bestimmt Lust, es einmal selbst zu probieren. 

Der Rückweg war dann eigentlich das anstrengenste für uns. Wir mussten wieder zum Start zurück, das Fahrrad von Fräulein M einsammeln und durch die Stadt nach Hause zurück. Und wer schon einmal einen Marathon erlebt hat, weiß, dass es manchmal gar nicht einfach ist dahin zu gelangen wo man hin will! Der normale Marathon lief noch quer durch die Stadt, wir mussten ein paar mal kreuzen und durch einige Menschenansammlungen und vorbei an den Wechselzonen der Staffelläufer. Aber auch das haben wir noch geschafft und sind zu Hause erst mal gemütlich aufs Sofa gesunken.

Für den kleinen Spaß zwischendurch sind uns immer wieder Autofahrer mit verzweifelten Gesichtern begegnet. Mit dem Fahrrad kommt man durch // mit dem Auto leider nicht. Einige Viertel von Düsseldorf sind während des Marathons quasi von der Aussenwelt abgeschnitten…. das scheinen einige einfach nicht glauben zu wollen und fahren jede einzelne Strasse des Viertels ab auf der Suche nach einem Ausweg.

Ich mag diesen Tag, an dem die ganze Stadt für diese sportliche Veranstaltung lahm gelegt ist! Auch wenn die Mädels das sportliche Talent wohl nicht von mir sondern von ihrem Papa geerbt haben. Na ja, der kreative Anteil hat sich zum Glück auch vererbt.

Sportliche Grüße.

– Anja –

Hustensaft selber machen ::: Rezept

Hustensaft selber machen - Zwiebeln + Honig

Zaubermedizin muss her! Erst kränkel ich hier seit der IMM vor mich hin und jetzt ist auch noch das Fräulein krank geworden.

Nachdem es mir eigentlich schon besser ging, hat sich jetzt noch ein fieser Husten bei mir eingefunden. Was der hier wohl will? Kann ich nicht gebrauchen und da ich letztes Jahr mit der Schulmedizin schlechte Erfahrungen gemacht habe, gibt es jetzt selbst gemachten Hustensaft aus natürlichen Zutaten.

Hustensaft selber machen, Zwiebeln + Honig, Naturmedizin selber herstellen gegen Erkältung

Rezept // Hustensaft selber machen:

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Honig

Putz die Zwiebel und schneid sie dann in kleine Stücke. Füll die Zwiebel in ein Glas und bedeck sie mit ca. 3 Esslöffeln Honig. Die Mischung ein paar Stunden ziehen lassen.

Obwohl ich einen sehr festen Honig benutzt habe, hat sich die Honigmischung nach kurzer Zeit verflüssigt. Ich habe alle paar Stunden ein Löffelchen von der Mischung genommen. Wie ich gelesen habe, kann man die Flüssigkeit auch durch ein Tuch geben, so dass man einen wirklichen Hustensaft bekommt. Darauf habe ich verzichtet und dank natürlicher Hustenmedizin eine ruhige Nacht gehabt. Und das nachdem ich gestern nachmittag übelste Hustenattacken hatte. Also ich bin schon überzeugt.

Den Hustensaft kann man wohl ein bis zwei Tage einnehmen, dann muss man ihn neu mischen.

Ein bisschen fühle ich mich dabei, als wäre schon Karneval: „Ich habe ne Zwiebel auf dem Kopf ich bin ein…..“ Ich hoffe, ich kann in ein paar Tagen wieder auf die Zwiebeldünste in der Wohnung verzichten und mich dann echt in den Karneval stürzen. Ich weiß noch gar nicht als was ich gehen soll! Letztes Jahr war ich als Dschungel unterwegs. Dieses Jahr wird es auf Grund der eingefallenen Viren wohl ein weniger aufwendiges Kostüm….

Habt ihr schon mal Naturmedizin selbst angemischt? Vielleicht habt ihr noch ein paar Tipps für mich? Gegen Magen-Darm-Viren könnte wir dann auch noch ein Rezept brauchen. Die sind hier auch noch eingefallen… Hoffentlich lassen die mich wenigstens in Ruh. Auf eine Virenkarnevalsparty habe ich jetzt keine Lust mehr. Schliesslich sind wir ja auch schon wieder im Kindergeburtstagsvorbereitungsmodus! Also her mit allen Rezepten für natürliche Zaubermedizin!

Hinweg also mit euch ihr Viren! Die Zwiebelritter treten jetzt gegen euch an und treiben euch zur Stadt hinaus. Unterstützt von den fliegenden Honigpatrouillen. Hinfort mit euch ihr kriechendes Pack. Lasst euch hier nicht mehr blicken!

Liebe Grüße. Bleibt schön Gesund.

– Anja –

Eislaufen ::: keine Anleitung, keine Geschenke

Eislaufen im Dunkeln

Heute gibt es bei mir weder eine Anleitung noch einen Geschenkevorschlag. Die Mädels und ich waren Eislaufen auf dem Weihnachtsmarkt und anschließend total erschöpft. Das war wohl der Sauerstoff-Overkill. Eislaufen auf dem Weihnachtsmarkt

Eislaufen draußen in Düsseldorf

Das Fräulein M. geht ja im Moment von der Schule aus zum Eislaufen und ist ganz heiß auf Eis.Eislaufen auf dem Weihnachtsmarkt mit buntem Licht

Das hat Spaß gemacht!

Und wenn’s nach dem fräulein geht, sind wir morgen gleich wieder auf dem Eis.

Entspannte Grüße.

– Anja –