Bitte und Danke im Netz ::: Ich brauche eure Meinung!

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Heute schreibe ich mal einen ganz anderen Artikel. Ich brauch dringend mal eure Meinung und eure Ansichten. Ich bin nämlich gerade ein wenig verwirrt und möchte gerne mal wissen, wie ihr das seht mit dem „Bitte“ und „Danke“ im Netz.

Mein Thema: andere Blogger nutzen meine Projekte und Fotos ohne mich vorher zu fragen.

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Mein blog ist gefüllt mit meinen Ideen, meinen Projekten und meinen Fotos. Fotos die ich selber von meinen eigenen Projekten mache.

Natürlich verlinke ich andere Seiten. Ich mache das gerne, weil ich finde, dass es tolle blogs gibt mit tollen Ideen und grossartigen Fotos, die es wirklich wert sind gelesen zu werden und die mich auch jeden Tag aufs neue erfreuen.

Und auch wenn ich selber von solchen kreativen blogs verlinkt werde, freue ich mich riesig. Weil ich sehe, dass ihnen auch meine Sachen gefallen. Das ist jedes mal wie ein kleines „Danke“ für mich. Wenn ich dann nett gefragt werde, erlaube ich auch gerne die Nutzung ausgewählter Fotos oder Ideen, wenn sie im passenden Zusammenhang mit anderen kreativen Inhalten gezeigt werden.

Genauso freue ich mich über Kommentare. Die sind so ähnlich wie der Applaus für Schauspieler. Klar teile ich meine Projekte gerne mit euch, auch vor meiner Zeit als Bloggerin habe ich ständig kreative Projekte gemacht, nur habe ich sie nicht dokumentiert, und wenn ich mir jetzt die Zeit nehme sie ins Netz zu setzen, macht es doppelt Spaß einen netten Kommentar zu lesen oder ein „like“ zu sehen. Das ist auch jedes mal ein „Danke“ für mich.

Wenn ich auf meinem blog Fotos oder Inhalte von anderen nutzen möchte, dann frage ich sie vorher um Erlaubnis. Egal was auf Ihrem blog dazu vermerkt ist – ich finde das ist einfach eine Sache der Höflichkeit und des Respekts „bitte“ zu sagen.

Soweit meine Meinung.

Andere sehen das anscheinend anders.

Ich habe es jetzt ein paar mal erlebt, dass meine Ideen und Fotos genutzt wurden, ohne mich vorher zu fragen.

Da gibt es dann zwei Varianten:

  1. Blog-Beiträge, die sich einem bestimmten Thema widmen und dazu ein paar blogger „zitieren“ und Artikel mit Vorschaufotos verlinken
  2. Blogger, die einen „Kreativblog“ schreiben und einen kompletten Blog-Beitrag mit meinen Ideen und Fotos füllen, ein paar Worte dazu schreiben und auf meine Artikel verlinken (Immerhin)

 Meine Meinung dazu:

  1. Kann ich akzeptieren, wenn ich im netten Zusammenhang genannt werde, eine vorherige Anfrage und Bitte um Genehmigung finde ich aber höflicher und auch professioneller.
  2. Mir verschlägt es die Sprache. Ich finde, wenn man komplette Ideen für seinen blog nutzen will, MUSS man vorher nachfragen. (Mal ganz abgesehen davon, dass das auch auf meiner Seite so formuliert ist, und ich auch schon explizit darauf hingewiesen hatte .) Wenn dann der/die ensprechende Blogger einen Kommentar unter meinen Artikel schreibt mit dem Backlink zu seinem Artikel (mit meinen Inhalten) und fragt, ob der Artikel denn so OK ist, ärgert mich das noch zusätzlich. Eine Genehmigung zur Nutzung holt man sich VOR der Veröffentlichung per mail und nicht NACH der Veröffentlichung indem man auch noch seinen eigenen Artikel verlinkt. Was mache ich denn mit so einem Kommentar? Einfach löschen? Selber Kommentieren? Ignorieren? Und was mache ich mit dem Blogger? Eine mail schreiben und noch mal darauf hinweisen? Die Löschung der Inhalte und Fotos verlangen?

Ganz ehrlich: ich bin da eigentlich gar nicht kleinlich. Wenn ich vorher gefragt wurde, hatte ich noch nie einen Grund der Veröffentlichung nicht zuzustimmen. Meine Sachen waren dann immer im netten Zusammenhang gezeigt und ich habe mich jedes mal gefreut. Ganz abgesehen mal davon, dass so auch interessierte Leser auf meinen blog kommen, die sonst vielleicht nicht darüber gestolpert wären. Klar, freue ich mich darüber auch.

Wie seht ihr das mit dem Bitte und Danke? Was habt ihr schon erlebt? Und wie geht ihr damit um?

Vielleicht können mir eure Erfahrungen weiterhelfen. Eigentlich hätte ich die Zeit jetzt nutzen müssen, um die letzten Geschenke für den Kindergeburtstag vorzubereiten und Körbe zu häkeln, aber das musste ich jetzt erst mal loswerden.

Ganz liebe Grüße an euch Alle!

Und heute freue ich mich NOCH mehr über Kommentare und likes. Ich finde, das mit dem Bitte und Danke ist gar nicht altmodisch und aktuell wie im echten Leben auch.

Darum sage ich im Voraus schon mal Danke fürs Lesen, Kommentieren, Liken und dafür, dass ihr hier seid.

Danke.

– Anja –

Kommentare (12) Schreibe einen Kommentar

  1. Liebe Anja, erhlich gesagt finde ich es ausgesprochen unverschämt Ideen einfach zu übernehmen ohne vorher zu fragen. Du hast ja die Arbeit im Vorfeld und jeder, der selber blogt weiß das eigentlich auch. Wenn andere keine eigenen Ideen haben, MÜSSEN sie dich vorher fragen. Klar, sobald du Fotos ins Netzt stellst und nicht ausdrücklich darauf hinweist, dass die Rechte bei dir liegen, kann sich da jeder bedienen. Ich würde die Bilder alle (so wie das z.B. Luzia Pimpinella macht) mit deinem Logo versehen, was man nicht so leicht entfernen kann.
    Ich finde nicht, dass das in irgendeiner Weise kleinlich ist. Das ist dein gutes Recht.
    Liebe Grüße Dolores

    Antworten

  2. Liebe Dolores,

    vielen Dank für deine Antwort.
    Gerade weil ich da eigentlich nicht kleinlich bin, ärgere ich mich, wenn sich einfach jemand bedient ohne vorher zu fragen.
    Die Bilder sind ja auch zu mir verlinkt, aber ich finde vorher „bitte“ sagen, gehört trotzdem dazu.
    Und ich finde es auch schwierig, wenn der Artikel des Bloggers dann nur aus meinen Ideen besteht und keine eigene Kreativität einfließt, da tue ich mich mit einer Zustimmung dann doch schwer.
    Das mit dem Markieren hatte ich schon mal angefangen, ist ein wenig in Vergessenheit geraten und werde ich jetzt wohl wieder machen. Nur kann ich nicht alle Fotos nachträglich bearbeiten….

    Liebe Grüße,
    Anja

    PS: Das wie vielte Auto hast du denn gerade in Gebrauch? 😉

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  3. Liebe Anja,

    das hast du sehr schön geschrieben. Ich kann sehr gut verstehen, dass dich das ärgert, wenn man deine Bilder benutzt, ohne dich vorher nach einer Erlaubnis zu fragen. Mir würde es genauso ergehen, würde ich mitbekommen, dass die ganze Arbeit und Liebe, die ich in etwas hineingesteckt habe, einfach von anderen so – nennen wir das Kind doch beim Namen – geklaut werden würde.

    Tag ein Tag aus freue ich mich darauf und darüber, Blogs zu besuchen, die vor Kreativität und Schönheit nur so sprühen. Wenn ich dort etwas besonders Tolles finde, möchte ich den Artikel/ den Blog auf meinem Blog vorstellen – dazu nehme ich auch schon mal einen Bild daraus und poste es auf meine Seite. Verlinkungen zu dem ursprünglichen Post sind für mich selbstverständlich – sowohl das Bild als auch der Text verlinken dahin. In meinem Artikel geht es meistens dann eh darum, die tolle Seite vorzustellen.
    Und da muss ich sagen, ich hole mir dafür keine Erlaubnis vorab. Allerdings immer ein Link hinterher, wenn ich es online gestellt habe. Und bisher habe ich damit ausschließlich gute Erfahrungen gemacht, alle waren glücklich 🙂

    Für mich wäre es schon eine logistische Frage, immer vorher zu fragen… Das bremst ganz schön, vor allem wenn es um aktuelle Themen geht.

    Ich selbst habe diese Situation allerdings weder in Variante 1 noch 2 jemals erlebt… Entweder sind meine Bilder zu langweilig oder ich habe zu wenig Leser 😀 Aber sehen wir es positiv: „beklaut“ wurde ich bisher noch nicht 🙂

    Liebe Grüße

    Daniela

    Antworten

    • Liebe Daniela – danke für deine Nachricht.

      Schön mal ein paar verschiedene Ansichten zu hören. Aber meinst du wirklich, dass eine mail um mal eben nachzuhören und um Erlaubnis zu fragen zu lange dauert? Wir leben doch in einer Zeit in der das alles mal eben fix erledigt ist…und ein Artikel, der wie bei mir schon seit Monaten auf meinem blog liegt könnte ja auch noch einen Tag später als link veröffentlicht werden…
      Wenn du bisher noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht hast, scheinst du das ja immer nett zu machen. Ich wünsche dir, dass es bei den positiven Erfahrungen bleibt.

      Liebe Grüße,
      Anja

      Antworten

  4. Hallo Anja,

    Auch ich finde, Bitte und Danke gehören selbstverständlich dazu, und ich kann Deinen Schreck und Ärger gut nachvollziehen. Zweifelsfrei hast Du recht, dass es sich nicht gehört, Deine Projekte eins zu eins auf die eigene Seite zu transferieren….. Wie kommt man überhaupt auf so eine Idee?!?
    Ich habe auch schon mal einen Schreck gekriegt. Da klapperte ich ein paar Seiten ab, von Mädels, die irgendwann mal Kommentare bei mir hinterlassen hatten. Und auf einmal guckt mich mein Yeti an!! Zugegeben nicht ganz genau MEIN Yeti, aber ich hatte keinen Zweifel, dass es dennoch „meiner“ war… Ich habe dann einen Kommentar hinterlassen, und die Verfasserin hat dann auch zurückgeschrieben, dass es tatsächlich „meiner“ sei, sie ihn so toll fand, dass sie ihn für ihre Tochter nachgemacht hatte. Ok, schrieb ich, wie schön! Nun löschte die Bloggerin aber die Kommentare wieder, – und somit auh wieder jegliche Verbindung zu mir… Das schmeckte mir nicht, zuml es überaus seltsam war… Es ging dann noch ein paar Mal hin und her, denn ich kommentierte wieder (unterschiedliches) und die löschte wieder. Letztendlich sagte ich ihr, dass es normalerweise zum guten Ton gehört, andere Artikel/Blogs zu verlinken, und (ja!) irgendwie Danke zu sagen, wenn man sich derartig inspirieren lässt. Komischerweise kam plötzlich die Wende, mit der ich schon gar nicht mehr gerechnet hätte. Sie änderte ihren Post, erwähnte einen Dank, und „verlinkte“ (leider nicht klickbar, aber okay…) meinen Post……
    Naja. Damit will ich nur sagen:
    Das überaus mulmige Gefühl, das entsteht bei solchen „Begegnungen“ mit dem eigenen „geistigen Eigentum“ auf andern Seiten, kann ich absolut nachempfinden! 😉

    Ich wünsche Dir, das Dir mehr Bitte und Danke, und weniger Schrecksituationen widerfahren mögen.

    Ein lieber Gruß!
    Doro

    Antworten

    • Liebe Doro,

      vielen Dank für deine Meinung.
      Schon eigenartig, wie manche blogger sich verhalten, da fragt man sich, ob sie sich gar nicht gewusst darüber sind, oder ob es ihnen egal ist…

      Schön, dass es bei deinem Fall noch zu einer positiven Wendung kam. Das tut doch gut. Schliesslich sind das immer ein wenig unsere „Babys“ die wir da ins Netz stellen, jedes mal ist das ein kleines Stück von mir selbst. Da möchte ich schon ganz gerne mal gefragt werden….

      Vielen Dank für deine lieben Wünsche,
      auch dir wünsche ich, dass die negativen Erlebnisse verschwindend gering bleiben und das Positive überwiegt.

      Liebe Grüße,
      Anja

      Antworten

  5. Liebe Anja,
    deinen Ärger kann ich absolut nachvollziehen. Ich würde niemals fremde Fotos auf meinem Blog verwenden, wenn ich nicht vorher persönlich um Erlaubnis gefragt habe, das gehört sich einfach nicht. Davon mal abgesehen ist das schlichtweg auch Urheberrechtsverletzung, schon deshalb nicht.
    Ohne Foto verlinke ich gerne mal ungefragt auf eine Idee, die mir gefällt.
    Wenn jemand eine Idee von mir für sich persönlich umsetzt und sie im Blog zeigt, finde ich einen Link zu mir als Urheber auch angemessen und handhabe das umgekehrt auch so.
    Allerdings ist man ja selbst nicht davor gefeiht mal eine Idee zu haben, auf die schon andere vorher gekommen sind. Oder man glaubt, man hätte eigene Idee und hat sie doch mal irgendwann so oder ähnlich irgendwo schon gesehen gehabt – nur wo? Meistens bemühe ich übrigens Pinterest und die Bildersuche, bevor ich etwas poste, um mich dahingehend zu versichern, aber es könnte doch vorkommen, dass jemand glaubt seine Idee wiederzuerkennen. In so einem Fall, wie ihn Doro beschreibt, würde ich den entsprechenden Link dann nach Hinweis einfügen.
    Aber fremde Fotos ungefragt verwenden, das geht garnicht.

    Ich wünsch Dir gute Verkäufe auf deinen Märkten – der Probeaufbau sieht schonmal sehr gut aus und die Tüten auch. 🙂

    Lieber Gruß,
    Katja

    Antworten

    • Liebe Katja,

      vielen Dank für deine Meinung. Ich war wirklich gespannt, wie andere das handhaben und habe schon gedacht, ich stelle mich vielleicht ein wenig an. Soll man nun geschmeichelt oder verärgert werden, wenn jemand ungefragt einen kompletten blog-Beitrag mit meinen Projekten füllt? Meine direkte Reaktion war einfach verärgert. Und ist es immer noch.
      Wenn ich im echten Leben etwas von jemandem ausleihen möchte, frage ich doch auch vorher um Erlaubnis?! Da muss ich schon jemanden seeehr gut kennen, und wissen, dass das OK ist, um einfach mal etwas so zu nehmen. Ich nehme doch nicht das Fahrrad vom Nachbarn und lege einen Zettel hin mit der Frage, ob das OK ist. Ich klingel vorher und frage einfach mal. Ich finde, im virtuellen Leben ist das auch nicht anders. Mal eben per mail zu fragen, ist schnell erledigt und sollte dazu gehören.
      Und was mache ich jetzt, wenn das jemand einfach nicht macht? Die Frage stelle ich mir immer noch. Lasse ich meine Fotos und Ideen von der Seite löschen? Mahne ich eine Urheberrechtsverletzung an? Schwierig finde ich das.

      So weit wie du bin ich übrigens bisher noch nicht gegangen. Wenn ich Projekte veröffentlicht habe, bin ich nicht unbedingt vorher noch auf die Suche nach ähliche, gegangen. Da ich aber auch schon den Schreckmoment hatte, dass ich eine Idee hatte, und sie wenig später fast gleich im Netz gefunden habe, sollte man das vielleicht wirklich tun. Aber gut, man kann auch das Rad nicht immer neu erfinden – manche Sachen gibt es natürlich ähnlich immer wieder…
      Und klar, ist man inspiriert von anderen und macht ähnliche Projekte. Blätter mit Tape an der Wand gibt es z.B. sicher schon oft, aber wenn ich die Blätter sammele, selber an meine Wand klebe und fotografiere, denke ich, dass man das dann veröffentlichen kann. Wenn jemand das als seine Idee ansieht und vorher veröffentlicht hat, würde ich das natürlich dann auch gerne verlinken.

      Die Tüten stehen jetzt bereit für den Markt, ich werde mich auf die letzten Vorbereitungen konzentrieren.
      Tolle Bilder hast du am Wochenende wieder gemacht!

      Liebe Grüße.
      – Anja –

      Antworten

  6. Hallo Anja,

    die Diskussion hier ist wirklich spannend. Auch wenn es naiv klingt muss ich zugeben, dass die anderen Kommentare mich ein bisschen erschreckt haben – ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich mit meiner Meinung allein auf weiter Flur stehen würde 🙂
    Theoretisch geht das schnell, dass man um Erlaubnis fragt. Ganz am Anfang habe ich es auch gemacht – praktisch musste ich aber z.T. Tage auf eine Antwort warten. Ist ja auch in Ordnung, keiner ist verpflichtet zu antworten. Aber dann habe ich von immer mehr und mehr Bloggern gehört, dass sie überrascht wären, wenn sie gefragt werden würden und dass sie es als Kompliment erachten, wenn über sie gebloggt wird. Zumal, was sollte ich in der Mail schreiben? Den kompletten Beitrag? Auf meiner Seite ist er (noch) nicht zu sehen, und nur der Satz „darf ich mit dem Bild xy über dich bloggen?“ könnte alles mögliche bedeuten. Wie würdest du das machen?

    Der Vergleich, etwas von einem fremden Blog zu posten sei wie das Fahrrad vom Nachbarn auszuleihen leuchtet mir ein. Allerdings habe ich das so noch nie gesehen – für mich war das schon mehr „Werbung machen“. Schließlich handelt sich der Post ausschließlich um den einen Blog. Nach dem Motto „schaut mal hier, der Blog ist großartig, dies (verlinktes Bild) und das (verlinktes Bild) gibt es dort zu sehen.“

    Richtig ist aber definitiv, dass es wohl Urheberrechtsverletzung ist… Tja, ich werde mich wohl dann mit meinen Posts etwas gedulden und doch vorher fragen… Freuen tun sich die gefragten ja auf jeden Fall 🙂

    Liebe Grüße

    Daniela

    Antworten

    • Hallo Daniela,

      ich wollte natürlich niemanden erschrecken, dennoch denke ich, man sollte sensibel mit dem Thema umgehen.
      Und wenn ich höre, wie du die Beiträge beschreibst, scheinst du dann ja auch mehr schöne blogs vorzustellen. Dann ist es wahrscheinlich auch so, dass die Leute damit einverstanden und glücklich sind.
      Für mich gefühlt etwas anderes ist es aber immer noch, wenn Projekte von mir als einziger Inhalt eines Artikels gepostet werden. Dann fühle ich mich nicht mehr geschmeichelt, sondern eher hintergangen. Dann will nämlich jemand mit meinen Projekten Klicks generieren und das ohne meine Zustimmung. Klar bekomme ich auch wiederum Klicks dadurch – verlinkt sind die Fotos ja, aber es ist für mich trotzdem nicht in Ordnung.
      Und mir hat es schon gut getan, dass ich in dieser Meinung bestätigt wurde.
      Das soll aber nicht heißen, dass Leute mit anderer Ansicht sich in der Diskussion zurück halten sollen. Immer her damit! Ich bin gespannt auf alle Meinungen und Erfahrungen.

      Darum besonderen Dank an dich, dass du auch eine andere Ansicht mit eingebracht hast.

      Und was du den Bloggern schreiben könntest? Na zum Beispiel, dass du über sie berichten willst und welche Fotos oder Projekte du gerne nutzen würdest und ob das für sie OK ist. Damit wäre doch alles abgedeckt.

      Und noch mal: wenn jemand einfach schreibt – seht her dieser blog ist großartig und ihr findet hier solche und solche Projekte – dann fühle ich mich auch geschmeichelt und freue mich. Aber nur wenn das in Textform passiert – sobald meine Projekte und Fotos vorgestellt werden, möchte ich schon vorher gefragt werden.

      Liebe Grüße und einen schönen Abend,
      Anja

      Antworten

      • Ich finde es toll, dass du dieses Thema aufgeworfen hast. Ich überlege schon seit längerem, wie ich mich verhalten sollte, wenn ich meine Bilder auf verschiedenen Blogs entdecke.
        Ja, ich möchte gefragt werden, auch dann, wenn es für mich eine Werbung ist.
        Allerdings muss ich dazu sagen, wenn es um eine DIY Anleitung oder eine Konkrete Idee geht, die komplett auf dem anderen Blog veröffentlicht wurde, ist es selten, dass die Leser zu mir rüberkommen und anschauen, wo es eigentlich herkommt. Meist haben sie bekommen, was sie wollten und es reicht ihnen.
        Anders ist es bei Bildern, wenn es um Kunst, Design oder Produktunikate geht.
        Dann wird es den Lesern auch interessant mal kurz zu schauen, was ich sonst noch so mache. Trotzdem fände ich es schön, wenn ich darüber wüsste. In meisten fällen finde ich auch die netten, freundlichen Beiträgen nur durch Zufall und finde es schade. Ich hätte mich gerne bedankt, auch an meinem Blog.
        Außerdem muss man auch ganz schön aufpassen, wie ich am Wochenende auf der Blogst erfahren habe. Es gibt erfolgreiche Blogger, die es gar nicht witzig finden und eventuell auch rechtlich vorgehen. Schließlich ist es Urheberrecht Verletzung.
        Wenn wir bei dem Fahrradbeispiel bleiben: Es ist eher so, als würde man ungefragt Nachbars Werbefahhrad ausleihen und die eigene Werbung daranhängen. Toll für Beide…..?
        Liebe Grüße und danke für deinen lieben Kommentar.
        (Wir wohnen auch mitten in der Stadt mit einem Schräbergarten in der Nähe. Obst und Gemüse im Saison ist fast immer gratis.)

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        • Schön auch deine Meinung zum Thema zu hören. Der Vergleich mit dem Werbefahrrad ist nicht schlecht. Ich fühle mich ja auch ein wenig hin- und hergerissen – schmeichelhaft, wenn meine Projekte gefallen – und doch möchte ich gerne darüber entscheiden, wo mein Werbefahrrad abgestellt wird, und wer seine Werbung dran hängen darf.
          Es gibt nämlich auch blogs, du eigentlich nur Werbung an andere Fahrräder anhängen – ist das dann noch Werbung für mich, oder doch nur für den anderen???
          Gestern Abend habe ich noch lange mit meinem Mann darüber diskutiert, wo die Grenze zu ziehen ist.

          Schwieriges Thema, ich weiß. Und lasse ich jetzt meine Projekte auf dem anderen blog löschen?
          Irgendwie empfinde ich es immer noch (abgesehen von Urheberrecht und Abmahngefahrt) als Ausdruck von Höflichkeit und Wertschätzung vorher zu fragen.

          Ganz neidisch habe ich auf die vielen blog-Beiträge zur Blogst-Konferenz gelesen. Da wäre ich auch gerne gewesen…..

          Liebe Grüße,
          Anja

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