Ausflug mit Kind #8 ::: Berge

Gipfel am Herzogstand

Ja, wir waren in den Bergen.

Endlich.

Mein Liebster hat schon seeehr lange Sehnsucht nach ihnen, aber mich zieht es immer viel mehr ans Meer.

Mit den Bergen hatte ich bisher nicht so gute Erfahrungen….

Aber dieser Ausflug in die Berge war wirklich schön und sehr beeindruckend für die beiden Fräuleins.

Wir hatten die Herbstferien für einen Kurzurlaub in München genutzt und da war es bis in die Berge ja nur noch ein Katzensprung.

Also alle schlechten Erfahrungen über Bord geworfen und auf in Richtung Süden – Richtung Berge.

Fahrt in die Berge

Wir hatten wirklich herrlichstes Bergwetter // Urlaubswetter // Herbstwetter // Ausflugswetter und begleitet von vielen „Aaaahs“ und „Oooooohs“ und „Guck mal wie Schön“ kamen die Berge immer näher.

Material zum Mütze häkeln

Genug Material zum Häkeln war für die Fahrt auch an Bord. Anleitungen für Mützen findet ihr hier. KLICK

Berge, Kirche, Sonne, Gegenlciht

Vorbei an kleinen Dörfern, Kirchen und Tannen in Richtung Herzogstand.

Herzogstandbahn - Gondel

Dann mit der Bahn auf den Berg.

Blick auf den Walchensee

Oben angekommen erwartete uns ein traumhafter, klarer Blick auf den Walchensee und in die Berge. Die Fräuleins waren ganz froh, dass sie der schwankenden Bahn entkommen waren und wieder festen Boden unter den Füßen hatten.Kapelle auf dem Herzogstand

Der erste Weg führte uns zur kleinen Kapelle.

Kapelle am Herzogstand

Und ich kann euch sagen, mir ist schon auf den ersten Treppenstufen die Luft weggeblieben und ich bin aus der Puste gekommen. Ich dachte, ich komme niemals am Gipfelkreuz an. Aber glücklicherweise habe ich mich nach einer kleinen Rast an der Kapelle an die Bergluft gewöhnt und es konnte weiter gehen – schließlich hatte sich der Rest der Familie vorgenommen mindestens das gegenüberliegende Gipfelkreuz zu erreichen…

Gipfelkreuz am Herzogstand

So haben wir uns dann auf den Weg gemacht – über im schatten liegende, noch nasse und glitschige Wege auf in Richtung Bergspitze. Die verlockende Sonnenterrasse der Hütte haben wir uns für den Rückweg aufgehoben und sind so erfolgreich und zufrieden am Gipfelkreuz des Herzogstandes angekommen.
Stolze Bergsteiger

Auch wenn die Fotos gerade nicht so aussehen, sind die Fräuleins immer fröhlich vorne weg gelaufen.

Gipfel am Herzogstand

Und nachdem das erste Ziel erreicht und ausgiebig genossen war [mir bleibt immer halb das Herz stehen, wenn meine Familie so am Abgrund steht] haben wir uns auch noch aufgemacht in Richtung Schutzhütte gegenüber.

Gipfelstürmer

An dieser Stelle sind wir dann ausgestiegen und haben uns aufgemacht in Richtung Sonnenterrasse – Käsespätzle, Radler und Kaiserschmarrn haben gerufen.

Alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit heben wir uns vielleicht für später mal auf.

Auf der Terrasse war es so herrlich, dass ich nicht mal ein Foto gemacht habe.

Irgendwann haben wir uns dann aber doch mit vollem Bauch wieder aufgemacht und sind Richtung Bergstation der Herzogstandbahn gelaufen.

Noch eine kurze Rast bei der Kapelle und dann wieder zurück Richtung Tal.

Ich muss gestehen, er war schön – unser erster gemeinsamer Bergausflug.

Und auch wenn das mehr ein Ausflug als eine richtige Bergtour war: festes Schuhwerk, Sonnencreme, ausreichend Essen und Getränke sollte man natürlich immer dabei haben. Und wenn das Wetter nicht so traumhaft ist wie bei uns gehört auch wetterfeste Kleidung dazu. Freunde haben uns nachher noch berichtet, dass sie auf dem Herzogstand schon von Schnee überrascht wurden…

Walchensee

Bevor wir mit der Bahn wieder ins Tal gefahren sind, hatten wir noch mal einen herrlichen Blick auf den Walchensee – so glatt, dass es so aussah, als würden Wolken im See schwimmen.

Wusstet ihr, dass hier  „Wickie und die starken Männer“ gedreht wurde? Ein paar Wikingerhütten haben wir noch am See gesehen. Aber dazu später mehr.

Mehr Ausflug mit Kind findet ihr hier: KLICK

Und was ganz anderes: Heute ist die letzte Chance bei meiner kleinen Verlosung dabei zu sein. KLICK

Ich mache mich jetzt wieder an die Arbeit, damit für die Hello Handmade am Sonntag in Hamburg alles fertig wird.

Liebe Grüße.

– Anja –

Helden des Alltags #3 ::: Drahtesel

Drahtesel - Helden des Alltags

Heute bin ich seit langem mal wieder bei den Helden des Alltags dabei.

Mein Held heute: mein Drahtesel.

Drahtesel - Helden des Alltags

Heißgeliebt und bei diesem Wetter ein absolutes MUSS! Wir haben heute den Picknickkorb drauf fest geschnallt und unser Mittagessen auf dem Spielplatz eingenommen. Herrlich war das. Die bunten Bäume im Hofgarten und das ganze bunte Laub auf den Wegen. Nur die ganzen Blattläuse hätten ruhig auf dem Baum bleiben können. Den Nachtisch gab es dann in unserer Lieblings-Eisdiele – ohne Blattläuse.

Die Fahrradtaschen sind mir dummerweise vor kurzem geklaut worden. Wer bitte schön brauchte denn diese alten, hässlichen Dinger? Das war wohl der Wink mit dem Zaunpfahl, dass ich mir mal ein paar neue zulegen soll.

Die Ente begleitet mich schon seit meinem Studium und hat bei einem bösen Fahrradunfall mal auf mich aufgepasst, darum darf sie immer noch mitradeln.

Mehr Helden des Alltags gibt es wie immer bei Roboti.

Und meine persönlichen Helden hier. KLICK und KLICK.

Liebe Grüße.

– Anja –

 

PS: Wer noch ein paar München-Tipps für mich hat – immer her damit!

 

Strumpffabrik und Punktesocken

Platzkarte am Löffel

An diesem Wochenende waren wir von lieben Freunden zur Hochzeitsfeier in die Eifel eingeladen – in die alte Strumpffabrik.

Nach einiger Packerei [4 Personen // 1 Übernachtung // normale Klamotten + 4 x Hochzeitsoutfit – da kommt schon einiges zusammen] sind wir am Samstag Mittag bei schönstem Hochzeitswetter in die Eifel aufgebrochen. Die Fräuleins waren den ganzen Tag schon furchtbar aufgeregt, so dass es allerhöchste Eisenbahn war endlich los zu kommen, bevor die Nerven mit ihnen durchgehen….

Ich hatte noch schnell zum Kleid passenden Schmuck gezaubert – Kette und Armreif waren also auch im Gepäck.

handemade Kette und Armreif aus Leder

Unser Zimmer lag im Hoteltrakt  – direkt am Kicker links rein – an der Gemeinschaftsküche vorbei und dann rechts. Hübsch markiert von der Braut, so dass wir unser Zimmer auch garantiert nicht verpassen konnten.

Türschilder mit Namen der GästeAuf dem Bett erwarteten uns hübsch dekorierte, nicht passende Sockenpärchen. Was es damit auf sich hatte? Keine Ahnung, aber ich fand sie so hübsch, dass ich erst mal ein Foto gemacht habe.

bunte Sockenpärchen

Sockenspiel zum Kennenlernen

Wenn ich das Etikett gelesen hätte, hätte ich auch gewusst, dass ich sie zum anstehenden Sektempfang hätte mitbringen sollen…aber ich hatte ja wenigstens schon mal ein Foto dabei…

Jeder sollte nämlich die zu sich passende, zweite Socke ausfindig machen und ein komplettes Paar zusammenstellen. Bei mir hat es noch bis zum Abendessen gedauert, aber ich habe sehr nette Gespräche geführt und einige nette Leute kennengelernt.

Die zahlreich anwesenden Kinder haben den kleinen Anschub nicht gebraucht und sich direkt am Kicker und auf dem Spielplatz zusammengefunden.

Birken in der Eifel

Eifel - Teletubbiland

Wenn es nicht bald schon Abend und doch reichlich frisch geworden wäre, hätten sich die kids vermutlich die ganze Zeit im „Teletubbiland“ herumgetrieben und wären nur zum Essen mal vorbeigeschneit. Da hätten wir auch gut 2,3,4,5 Tage bleiben können.

Die zwei Fotos zeigen den Blick aus unserem Zimmer – natur pur. Im Zimmer gab es noch den alten Lastenaufzug der Strumpffabrik als kleine Erinnerung, dass hier früher mal hart gearbeitet wurde.

alter Lastenaufzug

Aber ganz ehrlich gesagt, haben wir uns im Zimmer eigentlich nur zum Schlafen aufgehalten.

Im Festsaal gab es derbe, aus Holzbohlen gebaute Tische und damit wir auch unser vorbestimmtes Plätzchen finden konnten, gab es Tischkarten an den kleinen Löffelchen.

Platzkarte am Löffel

Das Essen war übrigens köstlich und das Band an der Tischkarte so hübsch, dass irgendjemand angefangen hat es als Armbändchen zu tragen. Nach und nach hat das der ganze Tisch nachgemacht und wir hätten das perfekte Erkennungsmerkmal für den nicht vorhandenen Türsteher gehabt.

Ab da gibt es keine Fotos mehr, wir haben nämlich ausgiebig gegessen, gefeiert und getanzt.

Das Armbändchen trage ich immer noch als Erinnerung an dieses schöne Fest und das erfolgreich zusammengetragene Sockenpärchen ist auch schon eingeweiht.

Punktesocken aus der Strumpffabrik

Ich hoffe ihr hattet auch ein so schönes Wochenende!

Liebe Grüße.

–  Anja –

Tafelfarbe /// Mini-Kommode Make Over

Schubladen mit Tafelfarbe

Ihr wisst ja, ich habe aufgeräumt. Die Fräuleins haben mir geholfen und die Knöpfe nach Farben sortiert. In meinen alten Mini-Kommoden hat jetzt jede Knopffarbe sein eigenes Fach. Für den schnellen Überblick habe ich alle Schubladen mit meinem Dymo Beschriftungsgerät beschriftet.

Aber leider, leider….es passierte das gleiche wie schon einmal bei meinen Ablagen….knister…plopp….ab.

Die ersten Schriften hatten sich anscheinend schon Richtung Fußboden bewegt und klebten unter meinen Socken. Zwar haben sie sich auf dem Holz nicht genauso schnell gelöst wie bei den Kunststofffächern, aber langsam aber sicher dann leider doch.

Dymo Beschriftungsgerät

Also alles noch mal auf Anfang.

Neue Beschriftungsmethode. Da die Schubladen überwiegend noch aus meinen Studienzeiten stammen und auch von Vorne nicht mehr alle ganz ansehnlich waren, habe ich beschlossen die kompletten Fronten mit Tafelfarbe anzustreichen.

Dymo-Bänder

Tafelfarbe

Moppe Mini-Kommoden Make Over

Schubladen mit Tafelfarbe

Gesagt getan // Aufkleber wieder abgefummelt // Farbe gekauft // Pinsel her // Alle Schubladen kurz zum Streichen etwas raus gezogen und dann zum Trocknen wieder reingeschubst. // Die Front reicht ja, den Rest habe ich gelassen wie er ist. // mit weißem Stift beschriftet

Die Kreide kann wenigstens nicht wieder abfallen. Die Farbe hat übrigens ziemlich gut gedeckt und ich habe nur einmal gestrichen. Früher habe ich schon mal mit Tafellack gearbeitet, der hat furchtbar gestunken und musste tagelang ausdünsten. Da war das jetzt die bessere und schnellere Alternative.

Jetzt muss ich schnell noch die andere Seite streichen.

Und übrigens – bei uns haben gerade die Herbstferien begonnen!

Kann das wirklich wahr sein? Sind nicht die Sommerferien gerade erst zu Ende gegangen?

Nun gut.

Falls ihr nicht gerade in der Wohnung etwas zu streichen habt, findet ihr hier ein paar herbstliche Anregungen. KLICK

Schöne Ferien.

– Anja –

Herbstliche Freude ::: Knallerbsen und grüne Seeigel

Herbstdeko

Der Herbst ist eingezogen. 

Die neuen Teelichter sorgen für Gemütlichkeit  und die Blumen haben sich der Jahreszeit angepasst. Kastanien wurden gesammelt und die Häuschen auch.

Blumen im Herbst Hortensie grün Blättermantel für Vase Knallerbsen rosa Knallerbse Herbstdeko

 

Die Knallerbsen habe ich ja früher nicht zur Dekoration benutzt….

Wenn ihr auch ein grünes Mäntelchen für eure Vase wollt, nehmt einfach ein großes Blatt, wickelt es um die Vase und steckt es mit einem Zahnstocher fest.

Später wurde die herbstliche Freude noch durch diese stacheligen Monster ergänzt.


grüne Seeigel stachelige Straße

Die Fräuleins  wollten unbedingt Kastanien sammeln. An unserer ersten Station gab es „nur“ Maronen. Ich habe mich darauf beschränkt die „Häuschen“ zu sammeln. [Gibt es für diese Häuschen eigentlich einen Namen? Das habe ich mich bei den Eicheln schon gefragt.] Die ganze Straße sah aus, als hätte es grüne Seeigel geregnet.

Maronen und Herbstdeko

Deko mit Maronen-Häuschen

 

Hortensie, Blätter und Knallerbsen vom Blumenhändler /// Cocktailshaker als Blumenvase /// Törtchenform als Kerzenständer /// Holz-Etagere vom Thrift Shop /// grüne Seeigel von der Kastanienallee /// kleine Majoran-Blüte vom Balkon

 

Und das große Fräulein hat mich schon gefragt, wann wir denn die Weihnachtsdekoration machen. 🙁

Nein – bitte – lasst und noch ein wenig warten.

Ich will auch noch keine Lebkuchen essen. Von mir aus können die alle bis Dezember noch mal ins Lager verfrachtet werden.

Genießen wir erst mal den Herbst. KLICK

Liebe Grüße.

– Anja –

 

Fashion Mashion + hello handmade /// Markt-Termine

Neue Markt-Termine stehen vor der Tür:

schon am kommenden Sonntag ist Veranstaltung Fashion Mashion im Tanzhaus NRW in Düsseldorf .

Sonntag 13.10.2013 von 11 bis 19 Uhr

Fashion Mashion Düsseldorf Tanzhaus

Der Eintritt kostet 3€. Der Eintritt ist frei, wenn ihr vorher die PayCash App runterladet. Die App war mir noch neu. Habt ihr sie schon mal ausprobiert?

Wie ihr wisst, habe ich ja gerade sehr viel umgebaut und umgeräumt und aussortiert. Das kommt euch im Tanzhaus zu Gute. Ich werde nämlich viele Musterstücke und Teile aus früheren Kollektionen zu reduzierten Preisen anbieten um Platz für meine neue Kollektion zu bekommen. Ihr könnt also das eine oder andere Schnäppchen machen!

Gehäkelte Körbe /// Teelichtgläser /// Vasen /// Ketten /// Armbänder

Schnäppchenalaram Fashion Mashion

Im November mache ich mich dann wieder auf in den hohen Norden nach Hamburg. Zur hello handmade.

Sonntag 3. November von 10 – 18 Uhr

hello handmade flyer 1hello handmade flyer 2

Wir sehen uns.

Liebe Grüße.

– Anja –

Rheinische Knöpfli ::: einfach lecker essen

rheinische Knöpfli - Spätzle mit Spätzlehobel

Ich koche ja mittags meistens was Schnelles und da stehen Nudeln natürlich immer ganz oben auf der Hitliste. Nudeln gehen einfach schnell.

Die Fräuleins lieben aber Spätzle und Gnocchi noch viel mehr und da es mich schon immer genervt hat fertig in Plastik verpackte zu kaufen, habe ich mich gefreut, als mir kürzlich zufällig eine Gnocchireibe bzw. ein Spätzlehobel begegnet ist. Spätzle selber machen – das wollte ich schon lange mal ausprobieren! Das Rheinland ist ja nicht gerade bekannt für seine Spätzletradition und meine Heimat Westfalen auch nicht gerade – Neuland also.  Bei mir sind es eher kleine Knöpfli geworden, aber ich kann euch sagen, es war einfach und lecker. Und man braucht keine besonderen Zutaten. Spätzlegnocchiknöpfli wird es bei uns jetzt bestimmt häufiger geben – sie haben nämlich der ganzen Familie geschmeckt.

rheinische Knöpfli - Spätzle mit Spätzlehobel

 

Rezept für Knöpfli (für 4 Personen):

  • 300 g Mehl
  • 3 Eier
  • 1 TL Salz
  • 150 ml Wasser
  • 1 EL Öl

Das Mehl mit dem Salz vermischen. Eier, Wasser und Öl verquirlen. Eine Kuhle in das Mehl machen und die Eiermischung hinein geben. Alles verrühren. Den Teig dann schlagen bis er Blasen wirft. Den fertigen Teig mit einem Tuch abdecken und mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Wasser kochen und salzen. Den Teig portionsweise in die Spätzlereibe geben, die Reibe auf den Topf aufsetzen und die Knöpfli in das Wasser reiben. Die Knöpfli ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche aufschwimmen und mit einer Schaumkelle herausschöpfen. Gut abtropfen lassen.

Für unser Essen habe ich noch ein paar Zwiebeln und geviertelte Tomaten kurz in reichlich heißem Olivenöl angedünstet. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Tomaten mit dem Öl und etwas Rucolasalat mit den fertigen Knöpfli mischen. FERTIG!

Etwas Parmesan hätte bestimmt auch noch dazu geschmeckt. Und eigentlich wollte ich noch ein paar Pinienkerne dazu anrösten – habe ich aber vergessen….waren doch etwas zu schnell meine Knöpfli.

Ach so: wie daraus jetzt keine kleinen Knöpfli sondern richtige Spätzle werden – darauf kann ich euch leider keine Antwort geben. Da müssen wir mal die Spätzleexperten fragen.

Auf jeden Fall hat es geschmeckt.

Und ganz ehrlich: abgesehen von den 30 Minuten Teig gehen lassen, sind die Spätzle fast genau so schnell fertig, als wenn man eine Packung aufreißt….probiert es mal aus.

Meinen ersten Versuch habe ich ohne die Fräuleins gemacht [ich wusste ja noch nicht, ob es auch klappt] das nächste mal kochen wir die Knöpfli zusammen. Da werden sie bestimmt Spaß haben!

Tipps zum Thema Spätzle, leckere Rezepte für Gnocchi [habe ich noch nicht ausprobiert – vorher noch Kartoffeln kochen dauert ja doch etwas länger und uns fehlt noch die passende Kartoffelpresse] und Expertenmeinungen nehme ich gerne entgegen.

Liebe Grüße und guten Appetit.

– Anja –

Erste Hilfe für Kreative ::: Hema

Stempel, Masking Tape, Lochverstärker

Gestern war ja Brückentag und das große Fräulein hatte „Studientag“ und somit keine Schule. Das Studieren haben wir einfach auf das Wochenende verlegt und den Tag zum Mutter-Tochter-Shopping genutzt. Die Fräuleins sind schon wieder so gewachsen, dass unbedingt neue Langarmshirts in den Kleiderschrank einziehen müssen.

So haben wir uns gemeinsam auf den Weg nach Neuss gemacht, weil es da einen meiner Lieblingsläden gibt: HEMA.

Kürzlich habe ich euch ja schon von TIGER berichtet – ähnlich ist das Sortiment der holländischen Kette HEMA und obendrauf gibt es auch noch Klamotten und Wohntextilien.

Ich mag die HEMA-Textilien für Kinder, weil sie so schön holländisch bunt und irgendwie besonders sind.

Tja, nur leider gab es in Neuss kaum Klamotten. Wir hätten unsere Shoppingtour doch ein wenig ausdehnen sollen und direkt nach Roermond fahren. Da ist das HEMA viel grösser als der Laden in Neuss und das Sortiment grösser. Unsere Ausbeute an Klamotten: 1 Sweatjacke. Da müssen wir wohl noch mal los…..

Unsere Gesamtausbeute war dagegen gut.

Ich habe mir meine persönliche Erste-Hilfe-Kiste bei HEMA zusammengestellt.

So sieht sie von Außen aus.

Erste Hilfe Kiste von HEMA

 

Und das ist meine persönliche Füllung. Auf Pflaster und Verbände habe ich mal verzichtet….

Stempel, Masking Tape, Lochverstärker

 

Masking Tape /// Lochverstärkungsringe /// Stempel /// Textilklebeband /// Fotoecken /// Mappen

Stempel und Sterne

 

Hach, das hat Spaß gemacht.

Da bin ich doch für den Notfall gerüstet.

yes please Stempel

Ein pinkes „yes please“ habe ich mir direkt mit zwei Fotoecken in den Deckel der Erste-Hilfe-Kiste geklebt.

kreative Notfallbox - Erste Hilfe

 

Und im Bauch der Kiste ist noch mehr Platz für kreatives Notfallmaterial 🙂

Die Kiste bekommt einen Ehrenplatz in meinem neuen Arbeitsbereich.

to do today

 

Mit dem „to-do-today-Stempel“ dürfte ich eigentlich zukünftig auch nix mehr vergessen.

Gestempelt auf Karteikarten und gelocht mit meinem Einlochlocher.

Dazu gab es noch diese schwarz-weiße Pappbox mit Magnetverschluß.

Sammelsurium

Sie fügt sich gut zu meinem restlichen Sammelsurium und der bösen Dame.

Der Einkauf war mein Geschenk für mich als Belohnung für meine tagelangen Umbauarbeiten.

Fast alles ist geschafft.

Gerade sortiere ich noch die Berge von Bildern, die sich von den Fräuleins mittlerweile angesammelt haben.

Und dann geht es endlich wieder verstärkt an die richtige Arbeit.

Schließlich stehen die Fashion Mashion und auch schon bald die hello handmade vor der Tür!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und freue mich schon auf meine Erste Hilfe.

Liebe Grüße.

– Anja –

 

Thrifty Finds #12 ::: die böse Dame

thrifty finds - Trödelmarktfunde

Nach langer Zeit war ich mal wieder im Gebrauchtwarenladen. Das ist immer so ein wenig mein Trödelmarktersatz. Eigentlich liebe ich Trödelmärkte, aber ich kann meine Familie nicht so oft dazu begeistern auch noch am Wochenende früh aufzustehen… Da ist so ein Thrift Shop die perfekte Ersatzbefriedigung. Man kann zu normalen Öffnungszeiten hingehen und immer mal einen kleinen Schatz ergattern.

Dieses mal waren es drei Schätze.

Matrjoschka - böse Dame

Eine böse Dame – warum sie wohl so böse schaut? Vermutlich weil der Matrjoschka das Innenleben fehlt. Man kann sie zwar öffnen, aber sie klemmt und es gibt keine kleineren Ausgaben von ihr.

Schade. Die Arme.

Eierschneider Spritzguss

Ein Eierschneider?

Vermutlich. Ich fand die Gerätschaft aus Spritzguss einfach schön.

Korkenzieher

Ein neuer Korkenzieher. 

Den Korkenzieher vom guten Kellnermesser hatte ich beim letzten Öffnungsversuch einer Weinflasche abgebrochen.

So kam er gerade recht.

thrifty finds - Trödelmarktfunde

Böse Dame für 50 Cent ///  Eierschneider für 50 Cent /// Korkenzieher für 30 Cent.

Willkommen in unserem Haushalt.

Liebe Grüße und einen schönen Feiertag.

– Anja –